Benjamin Schad


regie

Benjamin Schad studierte nach einer klassischen musikalischen Ausbildung ab 2002 Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in den Klassen von Hans Hollmann und Christof Loy.

Eigene Inszenierungen führten ihn schon während des Studiums ab 2004 an Häuser wie die Oper Frankfurt, Teatro Poliziano Montepulcian, Giessen, Wiesbaden, Mainz. Ab 2008 war er an der Oper Köln als Spielleiter und Regieassistent engagiert. Hier arbeitete er mit Regisseuren wie Uwe Eric Laufenberg, Tilman Knabe, Patrick Kinmonth, Robert Carsen, Katharina Thalbach zusammen und betreute zahlreiche Wiederaufnahmen u.a. Walküre und Götterdämmerung beim Gastspiel der Kölner Oper auf der EXPO in Shanghai.

Mit seiner Inszenierung von Brittens "The turn of the screw" in Köln erregte er 2011 deutschlandweite Aufmerksamkeit und wurde hierfür mit dem bedeutendem Götz-Friedrich Preis ausgezeichnet.

 

Seitdem erarbeitete er im gesamten deutschsprachigen Raum zahlreiche Inszenierungen ( Werke wie Entführung aus dem Serail, Figaro, Iphigenie en Aulide, Orpheus ed Euridice), darunter viele Ur- und Erstaufführungen (u.a. in Berlin, Basel, Luzern, Bern, Osnabrück, Kaiserslautern, Köln) und spartenübergreifende Projekte. Kennzeichnend für seine Arbeit ist das ständige Hinterfragen und Verbinden verschiedenster künstlerischer Ausdrucksformen.

Zukünftige Produktionen führen in zurück an die Oper Köln, Vilnius ( Litauen) und zu seinem Asien-Debut mit der Erarbeitung einer Uraufführung in Taipei / Taiwan.